In der letzten Zeit habe ich ein paar Mal eine Abwandlung des BuMiBros gemacht, welche auch SEHR lecker war:
300 gr Weizenvollkornmehl
150 gr Dinkelmehl Type 630
150 gr Buchweizenmehl (gibt es als Vollkornmehl im Bioladen)
150 gr Buchweizenschrot (meistens kann man den Buchweizen im vollen Korn kaufen und vor Ort schroten lassen)
= 750 gr Mehl/Schrot.
Rest wie beim Buttermilchbrot, Zubereitung ebenfalls!
Dinkel und Buchweizen schmecken lecker nussig, das Brot ist schön locker (tendiert ein bisschen zur Krümelei) und hält etwa 3 Tage frisch. Wenn’s denn so lange hält…
Gleich back ich wieder eins!
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So, liebe Freunde der asiatischen Küche, heute möchte ich mit Euch eines der besten Rezepte aus meinem Repertoire teilen. Das sind große Vorschusslorbeeren, aber das Rezept ist echt grandios. Es handelt sich um die leckere Erdnuss-Sauce aus (Ehre, wem Ehre gebührt) dem Kochbuch von Stephen Raichlen, dem Grill-Guru.
Erdnuss-Sauce
(für 2-4 Personen*, z.B. als Begleitung zu Saté-Spießen, Frühlingsrollen oder Ähnlichem)
1-2 Knoblauchzehen
die gleiche Menge Ingwer
1 frische Chili (je nach Wunsch mit oder ohne Kerne, mit Kernen ist die Sauce schärfer)
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ganz fein schneiden, millimetergroße Würfel bitte!
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1 Frühlingszwiebel, der weiße und der grüne Teil
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in etwas (!) größere Stückchen schneiden, kleiner als einfach nur Ringe runterzuschneiden! Die Größe sollte in etwa der der Erdnussstückchen in der Erdnussbutter entsprechen.
Alles Bisherige mit
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ca. 400 ml Kokosmilch
2-3 gehäufte EL stückige Erdnussbutter
Saft von 1 Limette
1 EL brauner Zucker
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in einen Topf mit dickem Boden geben, bei mittlerer Hitze aufkochen und sofort die Hitze herunterschalten und gut rühren, sonst setzt sich später das Erdnussöl ab, was auf den Geschmack keinen Einfluss hat, aber das Auge isst ja mit.
Köcheln lassen, bis sich die Erdnussbutter in der Kokosmilch aufgelöst hat und die Sauce glänzt und duftet (poetisch, nicht?). Je nach gewünschter Konsistenz mit Erdnussbutter oder Kokosmilch nachhelfen; für uns ist eine ziemlich zähflüssige Konsistenz (wie Marmelade) am besten.
Mit
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2-3 Spritzer Fischsauce (Nam Pla) (kann man weglassen, wenn man keine hat)
ca. 1 TL Sojasauce
ggf. Chili, Limettensaft und Zucker nach Geschmack
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nachwürzen. Die Sauce sollte schön erdnussig-kokossig, süß und ein bisschen säuerlich schmecken, die Geschmacksrichtungen salzig und scharf sollten demgegenüber in den Hintergrund treten. Mit der Zeit kriegt man die richtige Kombination der Geschmacksrichtungen hin – wobei richtig hier heißt: richtig für mich und meine Gäste. Ein besseres “richtig” gibt es meines Erachtens beim Kochen nicht.
* es kommt eben darauf an, wie gut sie den Essern mundet und wozu man sie isst… Wir putzen diese Portion zu zweit weg!
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Für alle, die schon sehnsüchtig darauf warten – auch für die, die noch gar nicht wissen, dass sie schon sehnsüchtig darauf waren – hier das Rezept, welches wir am häufigsten kochen und IMMER NOCH NICHT über haben:
Selbstgemachte asiatische Gemüsebrühe mit Gemüseeinlage und Nudeln.
Da fangen wir doch mal ganz vorne an. Und weil Suppe essen eine gemeinschaftliche Angelegenheit ist, und damit Ihr leichter hochrechnen könnt, ist alles auf eine Person berechnet.
Die Brühe:
1 mittelgroße Pastinake
1 mittelgroße Möhre
1 kleine oder 1 halbe normale Zwiebel
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in Stücke schneiden und in einen ausreichend großen Topf (auf die Personenzahl bezogen) geben
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1 halbe Knoblauchzehe (der Rest wird später noch gebraucht)
1 Lorbeerblatt
3-4 Pfefferkörner
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zu dem Gemüse in den Topf geben, mit einem neutralen Pflanzenöl anbraten, bis die Gemüsestücke Farbe annehmen. Mit
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1 EL Mirin oder Reiswein (dann noch nachsüßen, z.B. ca 1/2 TL Karamell oder braunen Zucker)
1 halber EL Sojasauce
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ablöschen, etwa 500 ml Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und auf kleiner Stufe etwa 30-45 Minuten mit Deckel köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit abschmecken, ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Am Schluss durch ein Sieb abseihen, das Suppengemüse wird nicht weiter verwendet. Ab hier kann man die Suppe gut einfrieren!
Die Einlagen
kann man wunderbar schnippeln, derweil die Suppe kocht. Der Fantasie sind dabei nur die Grenzen Eures Geschmacks gesetzt. Wir haben meistens Folgendes drin:
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1 kleine oder 1 halbe Möhre, in Streifen geschnitten
6 Zuckerschoten, in mundgerechte Stücke geschnitten
50 gr. Brokkoliröschen, kleingeteilt
50 gr. Bambussprossen
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Die Grammangaben sind vorsichtige Schätzungen meinerseits. Kleingeschnibbelt auf dem Brett ist alles etwa eine kleine Handvoll. Alle diese Sachen braten wir zunächst zusammen in einer Mischung aus Sonnenblumen- und geröstetem Sesamöl (hiervon nur wenig, ca. 1 TL) an und löschen sie ebenfalls mit Mirin und Sojasauce ab, bevor mit der Brühe aufgegossen wird. In der Brühe fertig kochen lassen. Je nach Garzeit der verwendeten Nudeln und der Größe, in die Ihr das Gemüse geschnitten habt, fügt Ihr früher oder später noch
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50-80 gr. Chinesische Suppennudeln
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hinzu
Die folgenden Einlagen sind ein wenig aufwändiger:
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20 gr. Räuchertofu in Würfel oder Streifen schneiden, mit 1 EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze in etwa 5 Minuten schön knusprig ausbraten. Beiseite stellen.
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5 TK-Garnelen heiß abspülen, um sie von der Wassereis-Kruste zu befreien, und in jeweils 4-5 kleine Stücke schneiden. Mit 1 halben Knoblauchzehe in einer Mischung aus Pflanzenöl und geröstetem Sesamöl (s. o.) scharf anbraten, dann am Rand der Pfanne zusammenschieben, so dass ein freier Platz in der Pfanne entsteht. Dort in schneller Reihenfolge folgendes ineinanderrühren: 1/2 TL Karamell, 1 TL Sojasauce und 1 TL Mirin, sowie 1 kleine getrocknete Chilischote. Das kocht ganz schnell auf, danach mit den Garnelenstückchen verrühren, bis jedes gut mit dieser Sauce überzogen ist. Je nach Geschmack auch die Chili mit zur Suppe geben (ich mache das allerdings nicht). Wer ganz sparsam drauf ist, kann die Bratreste in der Pfanne mit ein wenig Wasser aufgießen und diese Mischung noch zur Brühe geben.
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20 gr Shiitakepilze und 1 halbe Knoblauchzehe in feine Streifen bzw. Stückchen schneiden, genauso weiter verfahren wie eben bei den Garnelen (nur nicht ganz so scharf anbraten und ohne die Chili). Auch hier kann der Bratensatz aufgekocht und mit in die Brühe gegeben werden.
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Alle diese Einlagen können bis zum Servieren ruhig auskühlen und werden später in die Suppe eingestreut, dadurch werden sie wieder heiß.
Kurz vor dem Servieren der Suppe kommt noch folgendes hinein:
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eine kleine Handvoll Sojasprossen
5 Blätter Spinat, in Streifen geschnitten
Frühlingszwiebelgrün oder Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten.
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Ich reiche bei Gelegenheit noch ein paar Fotos zu den einzelnen Schritten nach! Und ja, das Rezept ist aufwändig, wer kocht schon Brühe selbst usw. usf. ad nauseam: Für Suppenfans wie uns ist das nicht zuviel Arbeit für tollen Geschmack mit jedem Löffel. Stilecht darf soviel geschlürft werden, wie man möchte!
Lasst es Euch schmecken! Und improvisiert!
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Hier meine Variante, funktioniert bisher sehr gut:
750 gr. Mehl – meistens mische ich Weizen und Roggen, bis zu 50% Roggen funktioniert (auch Roggenvollkorn)
1 Becher (500 ml) Buttermilch
1 Pck. Trockenhefe
UND
1 gestrichener TL Trockenhefe
1 EL Zitronensaft
1 EL Apfelessig
3 TL Salz
Alle Zutaten bis auf die Buttermilch in eine große Schüssel geben.
Buttermilch bis “handwarm” erwärmen. Meine Erfahrung: Bio-Buttermilch (andere habe ich noch nicht verwendet) “ballt sich zusammen”, dazwischen ist dann gelbliche Flüssigkeit. Diese ist oft deutlich wärmer als der weiße Rest. Rühren entspannt das Ganze und vereinheitlicht die Temperatur wieder.
Buttermilch zu den restlichen Zutaten geben, alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Von der Konsistenz her sollte der Teig etwa an feste Knete erinnern… Wie beschreibt man das am besten…?
Dann etwa 45-60 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe ab) – 35° sollte das Maximum sein.
Danach noch einmal kräftig durchkneten, zu einem Laib formen oder in eine geeignete Form setzen, oben 2-3 mal einschneiden, mit Mehl bestäuben und noch mal gehen lassen, bis der Ofen Temperatur hat.
Derweil den Backofen auf “richtig heiß” hochjazzen – bei mir sind das 250°, und etwa einen halben Liter Wasser zum Kochen bringen. Das kochende Wasser in ein feuerfestes Gefäß in den Ofen geben (aufpassen, heißer Wasserdampf!) und abwarten, bis der Ofen die Temperatur erreicht hat. Dann das Brot reinstellen (Achtung Wasserdampf…) und etwa 10 Minuten auf dieser Stufe backen, dann herunterschalten auf etwa 180-200°. Das Brot muss jetzt ca. 45 Minuten backen. Nach etwa einer halben Stunde kann man es vorsichtig aus der Form lösen und ohne Form fertigbacken. Es ist fertig, wenn es sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhört.
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Dieses Jahr wollen wir wieder Tomaten und Paprika anbauen, allerdings mehr Sorten als letztes Jahr. Die Bestellung wird in den nächsten Tagen rausgehen, die genaue Sortenbeschreibung folgt dann.
Die Chilis aus im Bioladen gekauften Früchten sind nicht so toll geworden, daher werden wir auch hierfür Samen kaufen, genauso wie mit dem (ebenfalls als Frucht gekauften) Kürbis.
Auch Kartoffeln wollen wir mal ausprobieren, und auch hier werden wir es mit zunächst im Bioladen gekauften Kartoffeln probieren. Ich brauche ja keinen Sack voll Saatkartoffeln für unseren kleinen Garten.
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Da war ich doch tatsächlich seit März nicht mehr hier. Ein holpriger Start. Aber ich gelobe Besserung. Meine Vorsätze für 2010: Mehr bloggen. Mit Smartphone sollte das auch funktionieren. Und mehr paddeln. Also wenn das nichts ist.
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So, nun habe ich das gute Wetter genutzt und Bilder vom Garten und von den Sämereien gemacht.

Hier sieht man von links nach rechts: Die Regentonne, das Himbeerrankgitter, die Kräuterspirale mit einem Mandelbäumchen davor und einem Heidelbeerbusch dahinter. Im hinteren Bereich sind die zwei Beete, rund: mit Johannisbeerstämmchen, Erdbeeren und Knoblauch; halbrund: noch leer. Dahinter die Kirschlorbeerhecke, die Riesenthuja, der Buchs (EINE Pflanze!), dahinter der Kompost. Und vor den Buchs ein kleines Beet mit Ranunkel und vermutlich später Hibiscus.

Hier ein Thumbnail von den Tomatensämlingen. Von oben nach unten: 6x Rote Murmel, 4x Gelbe Johannisbeere, 4x Vesennij Mieurinskij, Saatgut von Dreschflegel Saatgut. Gesät am 02.03.09 in eine Mischung aus Erde aus dem eigenen Garten, Aussaaterde von Neudorff und Kokosfasern (1:4:5) in mit Zeitung ausgelegte Eierkartons. Die fehlenden “Eier” wurden wegen Schimmel entsorgt.

Von oben nach unten: Dill, Schnittlauch, Dill, gesät am 14.03.09 in die gleiche Mischung wie die Tomaten. Dill: Saatscheiben von Bingenheimer Saatgut, Schnittlauch ebenfalls von den Bingenheimern. Bisher kein Köpfchen zu sehen, alles ruhig

Und hier haben wir Aubergine, Chili und Paprika, ursprünglich waren alle “Abteilungen” besetzt, aber auch hier habe ich wegen Schimmel schon einige entsorgt.
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Von meinen ersten Aussaaten habe ich schon berichtet, jetzt möchte ich kurz zusammenfassen, was ich bisher im Garten veranstaltet habe…

Es gibt: Ein “großes” (ca. 3-4 qm) Gemüsebeet, ein daran angeknüpftes rundes kleines Beet (Durchmesser etwa 1 m),
eine Kräuterspirale mit Miniteich (Maurerkübel, keine Fische) und daneben eine Heidelbeere und zwei Himbeersorten (je eine Pflanze).

Außerdem eine riesige Thuja, eine Kirschlorbeerhecke, eine Korkenzieher-Hasel, ein Riesen-Buchs (uralt und kaum gestutzt), eine gepflasterte Fläche mit Blickrichtung Süden und eine Kompoststelle.
Und das alles auf schätzungsweise 40 qm!
Auf das Gemüsebeet haben wir als Gründüngung im Herbst Gelbsenf gesät – war im Nachhinein betrachtet keine gute Idee, weil dieser mit den Kohlarten verwandt ist, was die Kohlhernie begünstigt, wenn man danach direkt Kohl anpflanzt. Daher werde ich mit Mini-Brokkoli und -Pak Choi im großen Mörtelkübel experimentieren.
In das runde Beet haben wir mittig ein rotes Johannisbeer-Hochstämmchen gesetzt, rundherum mit Knoblauch garniert und ganz außen Erdbeeren (Mieze Schindler und, weil die sich nicht selbst befruchtet, noch Senga Sengana). Das sieht alles bis heute sehr gesund aus.
Auf’s Gemüsebeet sollen Spinat, Erbsen, Bohnen, Wurzelpetersilie, Dill, Borretsch, Tomaten, eine Zucchini (nachdem die Nachbarn schon nicht mehr wussten, wohin mit ihren, und sie dann abgeschafft haben, scheint die Zucchini hier wohl gute Bedingungen vorzufinden, daher werden wir mal eine Pflanze pflanzen und schauen, wie sich das entwickelt), Pflücksalat und ich glaube, das war’s. Man darf ja nicht vergessen, dass das Beet nur 3 qm groß ist… *nachsichtiglächel*
Weitere Tomaten, Paprika, Chili, und je eine Aubergine und Gurke sollen in Kübeln in den Garten bzw. überdacht in ein Minigewächshaus auf unserer Dachterasse, die ebenfalls nach Süden geht. Das Minigewächshaus muss zwar noch gebaut werden, aber da freue ich mich auch schon drauf…
Kategorien: Garten
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Letztes Jahr sind wir in ein wunderschönes kleines Häuschen gezogen. Die Hauptargumente bei der Suche waren: ruhige Lage, Garten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Zusätzlich wollten wir natürlich das schönste und gleichzeitig billigste Haus auf Erden.
Gefunden haben wir auch was. Ruhig und landschaftlich sehr reizvoll gelegen, pittoresk (renoviertes, mit Lärchenholz verkleidetes Fachwerkhaus), nette Nachbarn und: GARTEN!!
Der ist zwar nur ein Handtuch, aber insgesamt sehr offen und mit Südlage, das heißt, er kriegt den ganzen Tag Sonne und das wird auch nicht durch hohe Hecken oder Bäume bei Nachbars eingeschränkt.
Im Rheinland ist der Boden von Natur aus sehr nährstoffreich und gut, so dass recht bald der Gedanke in mir wuchs, hier Gemüse anzubauen. Nachbarn (“wir wussten nicht mehr wohin mit den Zucchinis, konnten die schon gar nicht mehr sehen”, “wir bauen schon seit Jahren unsere eigenen Tomaten an”) und Gemüsepreise (eine Gurke für 1,99 Euro, noch nicht mal in Bio-Qualität!) bestärkten mich darin, und die dunklen Erinnerungen an den elterlichen Garten (“ich hasse Rasenmähen, ich werde nie einen Garten haben, und wenn, betoniere ich ihn!”) sahen plötzlich viel lichter aus (da ging das doch auch neben einem Voll- und einem Teilzeitjob).
Mein Kollege sagte dazu den schlauen Satz: Damals hast Du das ja auch nicht für Dich gemacht, da war das nicht Dein Ding, sondern das Deiner Eltern. Wie recht er hat! Meine kleine Fenster- / Ofen-Zucht und der Gedanke an all das schöne Saatgut machen mich richtig glücklich!
Es stand auch von Anfang an für mich fest, dass es ein naturgemäß gestalteter und bestellter Garten werden soll, sprich, möglichst frei von Giften, Mineraldüngern oder anderem aus biologischen oder ökologischen Standpunkten nicht vertretbaren Sachen. Als Lektüre fand ich recht bald das Buch “Der Biogarten” von Marie Luise Kreuter und die Internet-Seite vom Bio-Gärtner. Beides kann ich uneingeschränkt empfehlen!
Ich hatte dann den ganzen Winter über Zeit, mir Gedanken und Pläne zu machen, was (wenn man mich kennt) keine gute Sache ist… Ich neige dann zum “Übers-Ziel-Hinausschießen”, was die Berge von Samentütchen eindrucksvoll bestätigen. Nun warte ich voller Tatendrang auf die richtigen Zeitpunkte, diese Samen jeweils auszusäen, und bin so gespannt, wie der Garten wohl in einem halben Jahr aussehen wird…
Kategorien: Garten
Mit Tag(s) versehen: Gartengestaltung
Oh Du mein Kajak… Bisher nur einmal gewässert, was schon schlimm genug ist. Aber: bisher noch kein Name!
Tendenziell kristallisiert sich heraus, dass ich das Boot nach etwas benennen möchte, was mir wichtig ist. Jedoch nicht nach lebenden Personen oder Haustieren, denn da gibt es ja schon jemanden, der so heißt.
Wichtig sind mir: die Scheibenwelt-Bücher / – Charaktere, dito Der Herr der Ringe, weiter Sterne / Sternbilder oder Personen aus der Mythologie (nach denen wurden ja die Ruderboote im Schulruderverein auch benannt, so hieß der erste Zweier, den ich gefahren bin, Athene, der erste Einer Aeolus).
Es soll auch kein Name sein, den schon tausend andere Boote tragen…
Und ein Konversations-Starter (“was bedeutet das denn…?”) darf’s ruhig auch sein…
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