Garten- und Aussaatfotos 19. März 2009
Posted by mjryll in Garten.Tags: Aubergine, Aussaat, Chili, Garten, Paprika, Saatgut, Tomate
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So, nun habe ich das gute Wetter genutzt und Bilder vom Garten und von den Sämereien gemacht.

Hier sieht man von links nach rechts: Die Regentonne, das Himbeerrankgitter, die Kräuterspirale mit einem Mandelbäumchen davor und einem Heidelbeerbusch dahinter. Im hinteren Bereich sind die zwei Beete, rund: mit Johannisbeerstämmchen, Erdbeeren und Knoblauch; halbrund: noch leer. Dahinter die Kirschlorbeerhecke, die Riesenthuja, der Buchs (EINE Pflanze!), dahinter der Kompost. Und vor den Buchs ein kleines Beet mit Ranunkel und vermutlich später Hibiscus.
Hier ein Thumbnail von den Tomatensämlingen. Von oben nach unten: 6x Rote Murmel, 4x Gelbe Johannisbeere, 4x Vesennij Mieurinskij, Saatgut von Dreschflegel Saatgut. Gesät am 02.03.09 in eine Mischung aus Erde aus dem eigenen Garten, Aussaaterde von Neudorff und Kokosfasern (1:4:5) in mit Zeitung ausgelegte Eierkartons. Die fehlenden „Eier“ wurden wegen Schimmel entsorgt.
Von oben nach unten: Dill, Schnittlauch, Dill, gesät am 14.03.09 in die gleiche Mischung wie die Tomaten. Dill: Saatscheiben von Bingenheimer Saatgut, Schnittlauch ebenfalls von den Bingenheimern. Bisher kein Köpfchen zu sehen, alles ruhig
Und hier haben wir Aubergine, Chili und Paprika, ursprünglich waren alle „Abteilungen“ besetzt, aber auch hier habe ich wegen Schimmel schon einige entsorgt.
Gartenarbeit bis hierher 11. März 2009
Posted by mjryll in Garten.Tags: Aubergine, Aussaat, Beerenobst, Beet, Garten, Gartengestaltung, Gewächshaus, Paprika, Tomate
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Von meinen ersten Aussaaten habe ich schon berichtet, jetzt möchte ich kurz zusammenfassen, was ich bisher im Garten veranstaltet habe…
Es gibt: Ein „großes“ (ca. 3-4 qm) Gemüsebeet, ein daran angeknüpftes rundes kleines Beet (Durchmesser etwa 1 m),
eine Kräuterspirale mit Miniteich (Maurerkübel, keine Fische) und daneben eine Heidelbeere und zwei Himbeersorten (je eine Pflanze).
Außerdem eine riesige Thuja, eine Kirschlorbeerhecke, eine Korkenzieher-Hasel, ein Riesen-Buchs (uralt und kaum gestutzt), eine gepflasterte Fläche mit Blickrichtung Süden und eine Kompoststelle.
Und das alles auf schätzungsweise 40 qm!
Auf das Gemüsebeet haben wir als Gründüngung im Herbst Gelbsenf gesät – war im Nachhinein betrachtet keine gute Idee, weil dieser mit den Kohlarten verwandt ist, was die Kohlhernie begünstigt, wenn man danach direkt Kohl anpflanzt. Daher werde ich mit Mini-Brokkoli und -Pak Choi im großen Mörtelkübel experimentieren.
In das runde Beet haben wir mittig ein rotes Johannisbeer-Hochstämmchen gesetzt, rundherum mit Knoblauch garniert und ganz außen Erdbeeren (Mieze Schindler und, weil die sich nicht selbst befruchtet, noch Senga Sengana). Das sieht alles bis heute sehr gesund aus.
Auf’s Gemüsebeet sollen Spinat, Erbsen, Bohnen, Wurzelpetersilie, Dill, Borretsch, Tomaten, eine Zucchini (nachdem die Nachbarn schon nicht mehr wussten, wohin mit ihren, und sie dann abgeschafft haben, scheint die Zucchini hier wohl gute Bedingungen vorzufinden, daher werden wir mal eine Pflanze pflanzen und schauen, wie sich das entwickelt), Pflücksalat und ich glaube, das war’s. Man darf ja nicht vergessen, dass das Beet nur 3 qm groß ist… *nachsichtiglächel*
Weitere Tomaten, Paprika, Chili, und je eine Aubergine und Gurke sollen in Kübeln in den Garten bzw. überdacht in ein Minigewächshaus auf unserer Dachterasse, die ebenfalls nach Süden geht. Das Minigewächshaus muss zwar noch gebaut werden, aber da freue ich mich auch schon drauf…
Gedanken zum Garten 11. März 2009
Posted by mjryll in Garten.Tags: Gartengestaltung
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Letztes Jahr sind wir in ein wunderschönes kleines Häuschen gezogen. Die Hauptargumente bei der Suche waren: ruhige Lage, Garten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Zusätzlich wollten wir natürlich das schönste und gleichzeitig billigste Haus auf Erden.
Gefunden haben wir auch was. Ruhig und landschaftlich sehr reizvoll gelegen, pittoresk (renoviertes, mit Lärchenholz verkleidetes Fachwerkhaus), nette Nachbarn und: GARTEN!!
Der ist zwar nur ein Handtuch, aber insgesamt sehr offen und mit Südlage, das heißt, er kriegt den ganzen Tag Sonne und das wird auch nicht durch hohe Hecken oder Bäume bei Nachbars eingeschränkt.
Im Rheinland ist der Boden von Natur aus sehr nährstoffreich und gut, so dass recht bald der Gedanke in mir wuchs, hier Gemüse anzubauen. Nachbarn („wir wussten nicht mehr wohin mit den Zucchinis, konnten die schon gar nicht mehr sehen“, „wir bauen schon seit Jahren unsere eigenen Tomaten an“) und Gemüsepreise (eine Gurke für 1,99 Euro, noch nicht mal in Bio-Qualität!) bestärkten mich darin, und die dunklen Erinnerungen an den elterlichen Garten („ich hasse Rasenmähen, ich werde nie einen Garten haben, und wenn, betoniere ich ihn!“) sahen plötzlich viel lichter aus (da ging das doch auch neben einem Voll- und einem Teilzeitjob).
Mein Kollege sagte dazu den schlauen Satz: Damals hast Du das ja auch nicht für Dich gemacht, da war das nicht Dein Ding, sondern das Deiner Eltern. Wie recht er hat! Meine kleine Fenster- / Ofen-Zucht und der Gedanke an all das schöne Saatgut machen mich richtig glücklich!
Es stand auch von Anfang an für mich fest, dass es ein naturgemäß gestalteter und bestellter Garten werden soll, sprich, möglichst frei von Giften, Mineraldüngern oder anderem aus biologischen oder ökologischen Standpunkten nicht vertretbaren Sachen. Als Lektüre fand ich recht bald das Buch „Der Biogarten“ von Marie Luise Kreuter und die Internet-Seite vom Bio-Gärtner. Beides kann ich uneingeschränkt empfehlen!
Ich hatte dann den ganzen Winter über Zeit, mir Gedanken und Pläne zu machen, was (wenn man mich kennt) keine gute Sache ist… Ich neige dann zum „Übers-Ziel-Hinausschießen“, was die Berge von Samentütchen eindrucksvoll bestätigen. Nun warte ich voller Tatendrang auf die richtigen Zeitpunkte, diese Samen jeweils auszusäen, und bin so gespannt, wie der Garten wohl in einem halben Jahr aussehen wird…
Gedanken zum Boot 11. März 2009
Posted by mjryll in Kajak.Tags: Bootsname, Kajak
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Oh Du mein Kajak… Bisher nur einmal gewässert, was schon schlimm genug ist. Aber: bisher noch kein Name!
Tendenziell kristallisiert sich heraus, dass ich das Boot nach etwas benennen möchte, was mir wichtig ist. Jedoch nicht nach lebenden Personen oder Haustieren, denn da gibt es ja schon jemanden, der so heißt.
Wichtig sind mir: die Scheibenwelt-Bücher / – Charaktere, dito Der Herr der Ringe, weiter Sterne / Sternbilder oder Personen aus der Mythologie (nach denen wurden ja die Ruderboote im Schulruderverein auch benannt, so hieß der erste Zweier, den ich gefahren bin, Athene, der erste Einer Aeolus).
Es soll auch kein Name sein, den schon tausend andere Boote tragen…
Und ein Konversations-Starter („was bedeutet das denn…?“) darf’s ruhig auch sein…
Aussaat 2009 zum Ersten 11. März 2009
Posted by mjryll in Garten.Tags: Aubergine, Aussaat, Chili, Fruchtpflanzen, Garten, Paprika, Pflanztage, Saatgut, Tomate
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Nach dem Aussaatkalender, den ich mir gekauft hatte, war am 01.03.09 und gestern (10.03.09) ein guter Pflanztag für Fruchtpflanzen. Da ich unter anderem Tomaten, Chilis, Paprika und Auberginen anbauen möchte und diese zu den Fruchtpflanzen gehören, habe ich das zum Anlass genommen, die entsprechenden Samen unter die Erde zu bringen. Es steht zwar auch im Kalender, dass speziell für Aussaaten es nicht so wichtig sei, ob ein guter Tag für die entsprechende Pflanzengruppe sei, aber ich dachte mir: Schaden kann es auch nicht.
Zunächst habe ich die Aussaaterde vorbereitet. Sie besteht aus Kokosfasern, Neudohum-Aussaatmischung und normaler, gesiebter Erde aus unserem Garten (damit die Sämlinge wissen, was auf sie zukommt…), die Anteile etwa 5:4:1.
Gesät habe ich am 01.03.09 einerseits in ein Blumentopftablett, wie man es in Gartenmärkten bekommt – hierein kamen die Paprika (selbst gewonnene Samen aus zwei Bio-Paprika), Chilis (ebenfalls) und Auberginen (Blaukönigin), je drei Samen pro Vertiefung (ca 7cm Durchmesser). Idealerweise waren diese Tabletts durchsichtig und ich habe zwei davon abgestaubt, so dass ich das eine als Abdeckung für das andere verwenden kann, funktioniert ganz gut.
In Eierkartons habe ich die Tomatensamen (Golden Currant, Rote Murmel und Vesennij Mieurinskij, Bio-Saatgut von Dreschflegel) ausgesät, je einen „pro Ei“. Beide Pflanzgefäße habe ich mit Zeitungspapier-Ausrissen ausgelegt, bevor ich die Erde eingefüllt habe. Der Gedanke war, dass das Verpflanzen oder Pikieren sowie das Reinigen der Pflanzgefäße dadurch erleichtert werden könnte. Ob es so funktioniert, weiß ich noch nicht.
Gegossen habe ich mir einer Algan-Lösung, weil auch das die gesunde Keimung fördern soll.
Das Paprika-Chili-Auberginen-Pflanzgefäß habe ich dann an unser Südfenster im Arbeitszimmer gestellt. Dort ist es zwar nicht so warm wie beim Ofen im Wohnzimmer, aber hell. Bis jetzt ist erst eine Pflanze gekeimt. Da dies bei Paprika und Chilis aber wohl nicht ungewöhnlich ist, werde ich noch ein wenig warten.
Die Tomatensamen kamen dann in die Nähe des Ofens, wo sie mir prompt austrockneten. Danach habe ich sie wohl einmal etwas zu stark gegossen. Gekeimt haben sie trotzdem, wobei die Keimlinge sehr dünn und lang geworden sind. Daraufhin habe ich sie ans gleiche Südfenster gestellt wie die Paprika-Chili-Auberginen-Pflanzung. Außerdem kam noch eine Wärmflasche in die Mitte, um die Temperatur zu erhöhen. Falls das Wirkung zeigt, werde ich die Wärme-Fläche noch erweitern mit auf dem Ofen erhitzten Backsteinen. Mittlerweile ist auch der Wasserstand wieder im richtigen Pegel…
Gestern habe ich dann noch mal Tomaten, Chili und Paprika gesät. Aussaatmix war der gleiche, eine Pflanzschale habe ich mir aus einer längs durchgeschnittenen 4-L-Mega-Wasser-Flasche (bei großen Supermärkten erhältlich) selbst gebastelt – eine Hälfte funktioniert nun als Pflanzschale, die andere als Abdeckung. Die andere Pflanzschale ist aus einer Gemüse-Verkaufspackung aus dem Supermarkt, unten schwarz, oben durchsichtiger Deckel, in die ich gekürzte Klopapier- und Küchenpapier-Rollen gesetzt habe. Diese wurden wiederum mit Zeitungspapier ausgelegt (unten beides offen), die Wasserflaschen-Schale nicht, da habe ich die Erde direkt eingefüllt.
Foto folgt!




